Ich rezensiere das Buch “The Courting of Bristol Keats” von Mary E. Pearson.
Cover
Der Umschlag von dem Buch ist in Blau- und Goldtönen gehalten, die sich gemeinsam mit rosa-beigen Blumen zu Wellen und Linien verschnörkeln. In der Mitte ist eine diffuse Hügellandschaft in verschiedenen Abstufungen von Blau bis Grau abgebildet.
Das ganze Cover ist voller Details, wenn man genauer hinsieht, und das fasziniert mich ebenso sehr wie der Inhalt des Buches.
Ansprechender Klappentext
„Die Liebe eines Elfenkönigs hat immer einen Preis… – Nach dem Tod ihrer Eltern schafft es Bristol Keats nur mit Mühe, sich und ihre Schwestern über Wasser zu halten. Als eine angebliche Tante überraschend Hilfe verspricht, erfährt sie, dass alles, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte, eine Lüge war, und dass ihr Vater womöglich noch am Leben ist. Um ihn zu finden, muss Bristol ins Land des Elfenkönigs. (…)“ (Teil des Klappentextes des Buches).
Inhalt
Bristol wächst als mittlere von drei Schwestern auf, in einer Familie, die ständig auf der Flucht ist. Wovor, wissen Bristol und ihre Schwestern nicht. Weil ihre Mutter die Familie vor einem Jahr verließ, und ihr Vater vor einigen Monaten bei einem Autounfall um sein Leben kam, müssen die Schwestern sich nun selbst versorgen.
Als Bristol eine Einladung von einer unbekannten Tante Jasmine bekommt, welche ihr ein Geschenk verspricht, kann sie aus finanziellen Gründen nicht anders, als die Einladung anzunehmen. Doch es ist keine Tante Jasmine, die sie in dem beschriebenen Gasthof erwartet, sondern Vertreter des Feenreichs Danu – und unter anderem der König Tyghan: Offensichtlich hat Bristols Familie irgendeine Verbindung zum Feenreich gehabt.
Meine Meinung
Ich finde das gesamte Buch sehr ansprechend und spannend. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und es wird auf Details geachtet, was mir sehr gefällt. König Tyghan und Bristol sind ein gutes Beispiel für das Konzept Enemies-to-lovers – aber schon von Anfang an wird die Anziehung zwischen den Beiden beschrieben.
Der Roman ist meiner Meinung nach definitiv weiterzuempfehlen. Die beiden Hauptcharaktere, Bristol und Tyghan haben mir gut gefallen. Besonders die Komplexität und die Individualität auch der anderen Charaktere waren beeindruckend.
Der Roman ist leicht zu verstehen und am Anfang wird man gut in die Welt eingeführt, was allerdings ein wenig länger braucht und langatmig wirken könnte. Die Sprache ist einfach gehalten und wenn man sich einmal darauf einlässt, wird es schnell ziemlich spannend.
Meine Erwartungen an das Buch, die das Cover und der Klappentext geweckt haben, wurden sogar übertroffen. Das Buch ist wirklich zu empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 LESEPUNKTEN.
