Leia Stone + Raye Wagner: Shifter Island 3 – Der Geist des Magiers

Lesepunkte: 4 Punkte
AutorIn: Leia Stone + Raye Wagner
Titel: Shifter Island 3 – Der Geist des Magiers
Verlag: one ISBN: 978-3-8466-0252-2
Seiten: 368 Preis: 17 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Rezensiert von: Pauline Waßenhoven, Klasse 8 [Max-Ernst-Gymnasium Brühl, betreuende Lehrkraft Dagmar Lorenzen]

 

Inhalt:

In „Shifter Island 3 – Der Geist des Magiers“ von Leia Stone und Raye Wagner, das 2021 auf Englisch und 2025 auch auf Deutsch im Verlag One erschien, geht es um die Ich-Erzählerin Nai. Sie schleicht sich am Anfang des Buches mit ihrem Großvater, seinem Schild Reyna und Honor auf die Hochmagierinsel, nachdem Rage zum König der Alphainsel gekrönt wurde. Dort muss sie so schnell wie möglich gefährliche Prüfungen bestehen, um die Erbin ihres Großvaters zu werden, der selbst ein mächtiger, aber alter Hochmagier ist. Die anderen Hochmagier überlegen sich unterschiedliche Prüfungen. Nai muss gegen sie kämpfen, oder Rätsel lösen. Ihr Erzfeind Kian macht es Nai besonders schwer, weil er selbst die Macht ihres Großvaters besitzen will. Dabei hat Nai die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, da Rage nicht weiß, wo sie ist, und sie nur zurück zu ihrem Großvater auf die Alphainsel will. In dem ganzen Stress, den Nai sowieso schon hat, werden auch noch die beiden Inseln von dunklen Mächten angegriffen. Nun muss sie lernen, wie sie ihre neuen Kräfte sinnvoll einsetzen kann, aber sie hat nicht viel Zeit zum Üben. Außerdem müssen sich die Gestaltwandler und Magier zusammentun, um das Böse zu bekämpfen.

Spannende und überraschende Handlungen:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil ich die Handlung spannend finde. Es passiert immer etwas, sodass einem beim Lesen fast nie langweilig wird. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, da es einige Wendungen in der Handlung gab, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Außerdem ist es verständlich geschrieben.

Kritik:

Das Einzige, was mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat, sind manche Sprüche von Nai. Sie setzt nämlich in bestehende Sprichwörter fantastische Aspekte ein, wie zum Beispiel „Mutter Magierin sei Dank“ (Seite 129), das von „Gott sei Dank“ inspiriert ist. Oder sie benutzt Prozentzahlen, um zu zeigen, wie fest sie von etwas überzeugt ist, zum Beispiel „Was ja auch zu 100,4 % stimmte“ (Seite 77). Die Kommazahlen finde ich einfach nur überflüssig. Solche Sprüche kommen häufiger vor, sie sollen vermutlich lustig sein oder für Abwechslung sorgen. Mich hat das nicht überzeugt, aber das kann auch Geschmackssache sein.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Lesepunkten, weil es trotz Nais Sprüchen, die mich persönlich gestört haben, eine sehr spannende Geschichte ist. Ich empfehle das Buch Jugendlichen, die gerne spannende Fantasyromane lesen. Um die Geschichte gut zu verstehen, ist es aber sinnvoll, die ersten Bände der Reihe gelesen zu haben.

Empfohlene Zitierweise

Rezension von: Pauline Waßenhoven. Leia Stone + Raye Wagner: "Shifter Island 3 – Der Geist des Magiers". In Lesepunkte 2026, https://www.lesepunkte.de/rezensionen/laia-stone-raye-wagner-shifter-island-3-der-geist-des-magiers
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