Ich rezensiere das Buch „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ von Julia Dippel.
Das Cover
Der Umschlag von dem Buch ist in Grau- bis Lilatönen gehalten, die sich zu dunklen Wolken, einem schwarzen Himmel und zu violetten Hochhäusern formen. In der Mitte sticht ein blaues Gebäude heraus, dessen Spitze von einem Stern gekrönt wird. Im Himmel bekommt man den Eindruck, dass es Sternschnuppen regnen würde.
Mir gefällt besonders, dass der Titel sowie die Schmetterlinge und Sternschnuppen in Gold gehalten sind, da es einen schönen Effekt auf die gesamte Zusammenstellung des Covers hat.
Der Klappentext
Der Klappentext verriet nicht viel über die Handlung:
„Ruckartig packte er meine Hand. Seine goldenen Augen verengten sich und seine göttliche Macht begann zu brodeln – wie immer, wenn seine Selbstbeherrschung wankte. »Spiel nicht mit dem Feuer, Vel.« Eine leise, raue und unmissverständliche Warnung. Dennoch hielt ich unerschrocken den Blickkontakt aufrecht. »Ich kenne die Hölle, Kashmere. Du bist nicht mal Garstufe.«“ (Klappentext)
Dennoch wird hier die Spannung, die zwischen Velvet und Kashmere herrscht, ansprechend dargestellt.
Der Inhalt
Velvet ist eine Dämonenreiterin; sie hat ihren Dämon bezwungen und kann sich nun seine Kräfte zur Verfügung nehmen, um ihrerseits dunkle Mächte zu bekämpfen. In Wahrheit ist sie jedoch nicht nur Velvet, sie ist auch Trigger, ein Deckname für einen besonders starken Dämonenreiter. Als Velvet verbirgt sie ihre stärkeren Kräfte, als Trigger ist ihre Identität unbekannt.
Doch irgendwann zeigen die Visionen, die ihr sonst das Leben retten, das Sterben der Götter und es scheint, als könnte nur ihr Ex (und Grund für all ihre zerstörten Träume) Kashmere Sinclair eine Hilfe sein.
Meine Empfehlung
Der Roman ist meiner Meinung nach weiterzuempfehlen. Die Hauptcharaktere Velvet und Kashmere haben mir gut gefallen. Besonders die Komplexität und die Individualität auch der anderen Charaktere (unter anderen Kashmeres Götterbrüder) waren sehr ansprechend.
Besonders toll finde ich, dass auch Szenen aus Kashmeres Sicht geschrieben werden, was viel mehr erklärt hat, sodass man am Ende mehr wusste als Velvet (die Hauptperson) selbst.
Die Geschichte hat einen Touch von Humor, aber auch sehr spicy Szenen. Wem das gefällt, dem ist das Buch zu empfehlen. Mir persönlich war es ein bisschen zu viel, das heißt, es hat viel Raum neben der Hauptgeschichte eingenommen, aber da es entsprechend gekennzeichnet war, konnte man auch gut mit dem roten Faden weiterlesen.
Der Roman ist leicht zu verstehen, auch wenn am Ende einige Dinge herauskommen, und erklärt wird, dass nichts so ist wie es scheint. Die Sprache ist einfach gehalten und schon auf den ersten Seiten wird die Handlung schnell ziemlich spannend.
Meine Bewertung
Meine Erwartungen an das Buch wurden erfüllt und ich finde, dass das Cover sehr gut zu der Handlung passt und die Stimmung widerspiegelt.
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 LESEPUNKTE.
