Christine Nöstlinger: Das Austauschkind

Lesepunkte: 3 Punkte
AutorIn: Christine Nöstlinger
Titel: Das Austauschkind
Verlag: Gulliver (Beltz & Gelberg), 2018 ISBN: 978-3-407-74100-4
Seiten: 160 Preis: 6,95 Euro
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Rezensiert von: Maximilian Waldorf, 8. Klasse [Kopernikus-Gymnasium Niederkassel, betreut von: Verena Thiesen]

In dem Buch „Das Austauschkind“ von Christine Nöstlinger geht es um ein Austauschkind, welches den geregelten Alltag einer Familie auf den Kopf stellt.

Der vierzehnjährige Ewald lebt zusammen mit seiner Schwester und seinen Eltern in der Nähe von Wien. Ewalds leistungsorientierte Eltern möchten seine Englischnote mithilfe eines Austauschkindes verbessern. Am Ankunftstag steht nicht das eigentliche Austauschkind Tom, sondern sein Bruder Jasper inklusive seiner Steinsammlung am Flughafen. Jaspers Verhalten verstößt gegen die zum Teil strengen und konservativen Regeln in der Familie. Seine merkwürdigen Essensrituale, mangelnde Hygiene und Stimmungsschwankungen stellen den geregelten Alltag der Familie Mittermeier auf eine harte Probe.

Am schnellsten findet Ewalds Schwester Sybille Zugang zu Jasper und sie setzen sich gemeinsam über Familienregeln hinweg.  Im Laufe der Zeit schließt sich ihnen auch Ewald an. Langsam lernen auch die Eltern, mit Jasper umzugehen. Jaspers Herz schlägt für Sybille.

Durch das unkonventionelle und chaotische Verhalten von Jasper gewinnen auch die strengen  und teilweise autoritär wirkenden Eltern an Lockerheit dazu. Seine traurige familiäre Vergangenheit weckt bei den Eltern Verständnis. Während diese anfangs noch in Erwägung gezogen haben, Jasper wieder zurückzuschicken, fällt der letztendliche Abschied allen Familienmitgliedern schwer.

Das Buch ist ein „Erlebnisbericht“ in Form eines Tagebuches. Es wird aus der Sicht von Ewald erzählt.  Das Buch beginnt mit einer Einleitung, die in das Familienleben einführt und die Beweggründe darlegt, einen Austauschschüler aufzunehmen. Mit der Ankunft des Austauschschülers beginnen die eigentlichen Tagebuchaufzeichnungen; teilweise werden mehrere Tage zusammengefasst. Die Autorin, Christine Nöstlinger, hat manchen österreichischen Ausdruck in ihre Erzählung einfließen lassen, der jedoch am Ende des Buches erläutert wird.

Das Buch lässt sich durchweg gut lesen.  Es hat mich teilweise zum Lachen animiert, aber auch nachdenklich bis traurig gestimmt. Die Ansichten und Handlungsweisen der Eltern und des Austauschkindes Jasper  fand ich manches Mal befremdlich und auch unrealistisch. Insgesamt ist es mir oftmals nicht leicht gefallen, mich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen.

Ich vergebe daher 3,5 Lesepunkte!

Empfohlene Zitierweise

Maximilian Waldorf: Christine Nöstlinger: Das Austauschkind. In: LESEPUNKTE 2019, https://www.lesepunkte.de/rezensionen/christine-noestlinger-das-austauschkind
Bitte setzt beim Zitieren dieses Beitrags hinter der URL-Angabe in runden Klammern das Datum Eures letzten Besuchs dieser Online-Adresse.

5 Antworten

  1. Unsere Bewertung zum Buch:
    Wir sind Schülerinnen der 7. Klasse der Humboldt -Schule in Costa Rica, die das Buch im Deutschunterricht gelesen haben. Hier ist unsere persönliche Bewertung:
    Das Buch lässt sich zum Teil gut lesen, aber es gab an manchen Stellen einfach zu vielen unötigen Text. Viele Situationen wurden einfach zu genau beschrieben und das machte die Geschichte etwas langweilig. Zum Beispiel die Situation, wo Jaspers Koffer geklaut wurde und alle ihn gesucht haben. Das Buch brachte uns teilweise zum Lachen . Es gab viele emotionale Teile, die etwas traurig waren, aber die uns auch nicht zum Weinen brachten. Es gab recht viele unrealistische Teile ,aber gerade die machten die Geschichte lustig. Zum Beispiel Jaspers übertriebendes Verhalten, weil es ja in Wirklichkeit keinen Menschen gibt, der andere Leute anknurrt und tonnenweise Ketchup isst. Das Ende fanden wir sehr passend, weil es einer der realistischsten Teile war. Wir finden auch, dass es manchmal schwer war sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Für uns könnten manche Charaktere besser beschrieben werden ,aber andere hatten auch zu viel Information. Für uns könnte Ewalds Persönlichkeit besser beschrieben werden und auch wenn Jasper der Hauptcharakter war, hätten sie nicht zu viele Informationen geben sollen.
    Wir vergeben 4 Lesepunkte!

  2. Wir sind drei Schülerinnen aus der Humboldt Schule, San José, Costa Rica. Wir haben das
    ‘‘Austauschkind“ gelesen, weil wir es in der Schule lesen mussten.

    Wir stimmen zu, dass das Buch nicht realistisch ist, weil Jaspers Verhalten ein bisschen übertrieben ist. Die Ereignisse, die im Buch vorkommen, können passieren, aber sie ereignen sich nicht so häufig, z.B. als Jasper nackt durch die Wohnung läuft.

    Wir widersprechen, dass das Buch traurig ist, sondern lustig, weil man an vielen Stellen im Buch lachen kann, z.B. als Ewalds Papa versucht sich mit Jasper auf Englisch zu unterhalten.

    Uns hätte es besser gefallen, wenn die Rezension weniger Inhalt und mehr Bewertung hätte.
    Wenn die Rezension mehr Bewertung und weniger Inhalt hätte, würde man mehr Lust haben das Buch zu lesen. Weniger Inhalt wäre gut, weil man dann selber herausfinden kann, was die Rezension schon verraten hat.

    Wir geben den Buch 4 von 5 Punkte.

  3. Unsere Bewertung zum Buch:
    Wir sind Schülerinnen der 7. Klasse der Humboldt -Schule in Costa Rica, die das Buch im Deutschunterricht gelesen haben. Hier ist unsere persönliche Bewertung:
    Das Buch lässt sich zum Teil gut lesen, aber es gab an manchen Stellen einfach zu vielen unötigen Text. Viele Situationen wurden einfach zu genau beschrieben und das machte die Geschichte etwas langweilig. Zum Beispiel die Situation, wo Jaspers Koffer geklaut wurde und alle ihn gesucht haben. Das Buch brachte uns teilweise zum Lachen . Es gab viele emotionale Teile, die etwas traurig waren, aber die uns auch nicht zum Weinen brachten. Es gab recht viele unrealistische Teile ,aber gerade die machten die Geschichte lustig. Zum Beispiel Jaspers übertriebendes Verhalten, weil es ja in Wirklichkeit keinen Menschen gibt, der andere Leute anknurrt und tonnenweise Ketchup isst. Das Ende fanden wir sehr passend, weil es einer der realistischsten Teile war. Wir finden auch, dass es manchmal schwer war sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Für uns könnten manche Charaktere besser beschrieben werden ,aber andere hatten auch zu viel Information. Für uns könnte Ewalds Persönlichkeit besser beschrieben werden und auch wenn Jasper der Hauptcharakter war, hätten sie nicht zu viele Informationen geben sollen.
    Wir vergeben 4 Lesepunkte!

  4. „Das Austauschkind“ handelt von einem Kind, das aus England kommt und den Lebensplan einer Familie zerstört. Jasper bringt Chaos und Unordnung zu ihnen und am Anfang sind alle gegen ihn, aber dann kommen sie zusammen und helfen sich gegenseitig. Dieses Buch hat den Spannungsmoment fast am Ende. Wir denken, es ist ein bisschen langweilig am Anfang, doch es wird langsam interessanter. Das Buch ist eher für Leute geeignet, die ruhige Bücher mit wenig Aufregung mögen. Die Charaktere sind nichts Besonderes. Sie haben keine ungewöhnlichen Eigenschaften, die sie auszeichnen, und sie entwickeln sich auch nicht im Laufe der Geschichte. Zum Beispiel Ewald, er ist immer dasselbe, er möchte seine Meinung sagen, aber er kann nicht, im ganzen Buch hat er nichts gelernt, keine Lektion fürs Leben. Wir denken, dieses Buch ist wenig realistisch. Wir wissen, es ist ein Kinderbuch, aber einige Sachen sind komisch und und setzen die Charaktere in Situationen, die fast unmöglich sind. Also wir geben dieses Buch 3.5/5 Punkte.

  5. „Das Austauschkind“ handelt von einem Kind, das aus England kommt und den Lebensplan einer Familie zerstört. Jasper bringt Chaos und Unordnung zu ihnen und am Anfang sind alle gegen ihn, aber dann kommen sie zusammen und helfen sich gegenseitig. Dieses Buch hat den Spannungsmoment fast am Ende. Wir denken, es ist ein bisschen langweilig am Anfang, doch es wird langsam interessanter. Das Buch ist eher für Leute geeignet, die ruhige Bücher mit wenig Aufregung mögen. Die Charaktere sind nichts Besonderes. Sie haben keine ungewöhnlichen Eigenschaften, die sie auszeichnen, und sie entwickeln sich auch nicht im Laufe der Geschichte. Zum Beispiel Ewald, er ist immer dasselbe, er möchte seine Meinung sagen, aber er kann nicht, im ganzen Buch hat er nichts gelernt, keine Lektion fürs Leben. Wir denken, dieses Buch ist wenig realistisch. Wir wissen, es ist ein Kinderbuch, aber einige Sachen sind komisch und und setzen die Charaktere in Situationen, die fast unmöglich sind. Also wir geben dieses Buch 3.5/5 Punkte.

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