In dem Jugendroman „Let´s Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.“ von Bill Wood aus dem Jahr 2024, erschienen im Bastei-Lübbe Verlag, geht es um eine Clique, die aus vier Teenagern besteht. Diese leben in einer langweiligen und ruhigen Stadt. Sie gehen auf die gleiche Schule und treffen sich ab und zu auch außerhalb, aber sonst passiert nicht viel in diesem Ort, bis irgendwann in einem verlassenen Herrenhaus am Rand der Stadt nach einem Brand die Leichen zweier ihrer Mitschüler auftauchen. Der Verdacht fällt schnell auf den Geist des lange zuvor verstorbenen Herrenhausbesitzers, Robert Carrington, der seine Rache sucht. Die vier Freunde glauben jedoch nicht an diese Geschichte und arbeiten selber an der Aufklärung des Falles, da die Polizei dort unfähig ist.
Die Protagonisten
In „Let´s split up“ gibt es vier gleichaltrige Hauptprotagonisten: Cam, Jonesy, Buffy und Amber. Cam ist Leichtathlet und verliebt in Jonesy. Jonesy ist ein schlauer Kopf, der eine schwierige Kindheit hatte, aber mit Hilfe seiner Freunde gut darüber hinweggekommen ist. Er ist auch in Cam verliebt, aber beide haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu zeigen. Jonesy ist der Einzige, der Buffy, der Neuen in der Clique, anfangs misstraut. Buffy ist zunächst etwas schüchtern, aber findet sich schnell in der neuen Schule zurecht und ist sehr gut darin, andere Leute einzuschätzen. Die vierte im Bunde ist die sympathische Amber, die die gesamte Gruppe zusammenhält.
Inhalt und Aufbau
Das Buch erzählt aus der Ich-Perspektive des jeweiligen Hauptprotagonisten, wobei diese in jedem Kapitel wechselt. Dies macht es schwierig, den engeren Kontakt zu den einzelnen Charakteren herzustellen. Das Buch liest sich trotz allem flüssig, da die Spannung ziemlich früh einsetzt. Bereits sehr früh in der Geschichte tauchen die ersten Leichen auf. Es stellt sich zudem auch schnell heraus, dass es kein Unfall war. Ich finde jedoch, dass dieser Spannungsaufbau zu früh beginnt und im Laufe der Geschichte dementsprechend nachlässt. Das Positive an diesem Buch ist, dass es ein unvorhergesehenes Ende gibt.
Meine Bewertung
„Let´s split up“ ist ein gut lesbares Buch mit spannendem Plot. Der Epilog ist meiner Ansicht nach zu vorhersehbar und kitschig und mich hat das ständige Wechseln der Erzählerperspektive gestört. Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 LESEPUNKTEN.
