Wendelin van Draanen: 8 Wochen Wüste

Lesepunkte: 4 Punkte
AutorIn: Wendelin Van Draanen
Titel: 8 Wochen Wüste
Verlag: Magellan ISBN: 978-3-7348-5042-4
Seiten: 336 Preis: 17,00€
Altersempfehlung: ab 13 Jahren

Rezensiert von: Ayla Senkaya, 6. Klasse [Kaiserin Augusta Schule, betreut von: Jana Rüttgers]

In dem Jungendroman “Acht Wochen Wüste” geht es um ein Mädchen namens Wren. Wrens beste Freundin ist Meadow. Eines Nachts wird Wren betrunken abgeholt. Ihre Eltern haben sie einfach einem fremden Mann gegeben, der sie in die Wüste bringt. Da draußen irgendwo im nirgendwo. Wie konnten Wrens Eltern das nur zulassen?

Plötzlich landet sie in Utah und bekommt, so empfindet sie es zumindest, Sträflingskleidung. Es liegt ein stundenlanger Marsch mitten durch die Wüste vor ihr, aber vielleicht kann das Wildnis-Therapie-Camp sie retten.

 

Meadow, Wrens beste Freundin hat Wren dazu gebracht, Verbrechen zu begehen.

All das Schlimme, was Wren macht, schiebt sie in die Schuhe von ihrer älteren Schwester Anabella, die sie rund um die Uhr beschattet. Anabella versucht immer, die Verbrechen von Wren aufzudecken. Und sie verpetzt Wren sehr oft. Wren hat einen kleinen Bruder, den sie immer Mogli nennt, weil sie ihm immer das Dschungelbuch vorliest. Im Camp versucht Wren alle Möglichkeiten, abzuhauen. Sie tut sich am Anfang schwer. Ohne Freunde. Ganz allein. Es wird immer abwechselnd in einem Kapitel erzählt, wo Wren im Camp war und im nächsten Kapitel wurde über Wrens Vergangenheit gesprochen.

Das Buch ist sehr spannend. Die ganze Idee ist sehr schön, dass man davon erzählt, dass Drogen schlecht sind. Das ist wichtig, dass man das schreibt. Sonst könnte man denken, dass Drogen gut sind. Das Buch ist aus der ersten Person Singular geschrieben. Also erzählt Wren aus der Ich Form. Der Schreibstil ist gut gelungen.

 

Meine Punkte für „Acht Wochen Wüste“:

 

COVER:  4,5 Lesepunkte

 

ERZÄHLSTIL: 5 Lesepunkte

 

HANDLUNG: 4,5 Lesepunkte

 

CHARAKTERE: 5 Lesepunkte

 

Ich gebe dem Cover 4,5 Sterne, weil ich finde, dass das Cover in einem hellen Braunton sein sollte, Wren ist schließlich in der Wüste. Allerdings finde ich gut, dass, wenn man genau hinschaut, man einen Fußabdruck sieht.

Der Erzählstil ist meiner Meinung nach gut gelungen. Dass in der Ich-Form geschrieben wurde, hat mir besonders gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass der Charakter Wren Wendolin van Draanen darstellen soll. Klingt auch ein bisschen ähnlich. Die Handlung hat mir nicht immer gefallen. An manchen Stellen war mir das Buch zu umgangssprachlich. Die Charaktere, fand ich, waren gut gestaltet.

Man konnte sich richtig Bilder von ihnen machen, wie alles abläuft, als ob sie real sind.

Ich empfehle das Buch weiter. Es ist toll. Allerdings würde ich das Buch erst ab 15 weiterempfehlen. Das mit den Drogen ist sonst doch vielleicht zu viel. Insgesamt fand ich das Buch spannend.

Es bekommt von mir insgesamt 4 Lesepunkte.

Empfohlene Zitierweise

Ayla Senkaya, Rezension von: Wendelin van Draanen: 8 Wochen Wüste. In: LESEPUNKTE 2020, https://www.lesepunkte.de/rezensionen/wendelin-van-draanen-8-wochen-wueste
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