Das Buch „Wer flüstert, der stirbt“ von Mel Wallis de Vries ist ein sehr spannender Jugendthriller, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die Autorin schafft eine düstere Atmosphäre, durch die man direkt in die Geschichte hineingezogen wird.
Darum gehts
Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Nikki, die blutüberströmt in einem Park aufwacht und sich an nichts erinnern kann. In ihrer Hand hält sie ein Messer, und in ihrer Nähe liegt ein schwer verletztes Mädchen. Alles deutet darauf hin, dass Nikki selbst die Tat begangen haben könnte. Während sie versucht herauszufinden, was in dieser Nacht passiert ist, gerät sie immer mehr unter Druck und beginnt sogar, an sich selbst zu zweifeln. Schritt für Schritt kommt sie der Wahrheit näher und stößt dabei auf ein erschreckendes Geheimnis.
Psychologisch gewieft, zum miträtseln und spannend
Besonders gut gefallen hat mir die psychologische Seite der Geschichte. Man erlebt Nikkis Gedanken, ihre Angst und ihre Unsicherheit sehr intensiv und fragt sich als Leser ständig, ob man ihr trauen kann. Genau dieses Miträtseln und Zweifeln macht das Buch für mich so spannend. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man schnell weiterlesen möchte, und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Insgesamt wirkt die Geschichte sehr intensiv und emotional, ohne dabei übertrieben brutal zu sein.
Aus diesen Gründen vergebe ich 5 von 5 LESEPUNKTEN.
