Ich rezensiere das Buch „Very Dangerous Things – Mord nach Plan“ von Lauren Muñoz.
Cover
Beim Blick auf das Cover bleibt man sofort an dem großen, grünen gestrickten Muster mit einem Totenkopf-Symbol hängen. Es sieht aus, als wäre jemand mitten im Stricken plötzlich stehen geblieben und das Symbol sieht aus wie ein gruseliger Hinweis. Der Titel in großen, roten Buchstaben auf dem hellen Hintergrund wirkt wie eine Warnung.
Inhalt
Dulce Castillo geht auf die J. Everett High, eine Schule, die sich auf die Ausbildung zukünftiger Kriminologen spezialisiert hat. Jedes Jahr stellen sich die Schüler dort einer besonderen Herausforderung: Mit Hilfe von Autopsieberichten, Zeugenaussagen und gesammelten Beweisen sollen sie einen gestellten Mordfall lösen. Dieses Mal will Dulce unbedingt gewinnen – gemeinsam mit ihrer besten Freundin Emi und dem neuen Schüler Zane. Doch plötzlich wird aus dem Wettbewerb grausame Realität: Die gefundene Leiche ist kein Teil des Spiels, sondern echt. Ein Mitschüler wurde vergiftet. Was als Übung begann, wird zu einem echten Kriminalfall – und Dulce setzt alles daran, den Täter zu finden.
Meine Meinung zum Buch
Insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und punktet mit einer spannenden Grundidee. Zwar zieht sich die Handlung an manchen Stellen etwas in die Länge und verlangt dem Leser/der Leserin Geduld ab, dennoch bleibt die Geschichte durchgehend fesselnd. Besonders beeindruckend ist die ausgeklügelte Vorgehensweise des Täters. Gegen Ende nimmt die Spannung noch einmal deutlich zu, und ein überraschender Twist sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte – auch wenn die endgültige Auflösung für mich persönlich etwas vorhersehbar war.
„Very Dangerous Things“ ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert, besonders wenn du gerne Bücher liest, die eine mitreißende Grundidee und einen starken Spannungseffekt haben. Die Handlung lässt sich insgesamt gut lesen, und die Art, wie der Fall aufgebaut ist, hält bis zum Ende die Neugierde hoch. Zwar gibt es Passagen, in denen sich die Geschichte etwas hinzieht und Geduld erfordert, doch wird dieser Eindruck durch die fesselnde Atmosphäre und die cleveren Wendungen wieder ausgeglichen.
Ich vergebe 4 von 5 Lesepunkte.
