Gesa Schwartz: Ivy und die Magie des Poison Garden

Lesepunkte: 4 Punkte
AutorIn: Gesa Schwartz
Titel: Ivy und die Magie des Poison Garden
Verlag: Baumhaus ISBN: 978-3-8339-0789-0
Seiten: 368 Preis: 17.99€
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Rezensiert von: Friederike Arnold, 6. Klasse [Max-Ernst-Gymnasium Brühl, betreut von: Dagmar Lorenzen]

 

Der Fantasy-Roman „Ivy und die Magie des Poison Garden“ (2023) steht unter dem Motto „Die Dosis allein macht das Gift“ von Paracelsus. Ivy ist die jugendliche Hauptperson, die zu Beginn zu ihrem Großvater Richard Carlton ziehen soll, den sie lange Zeit nicht mehr gesehen hat. Er besitzt einen Giftgarten (den „Poison Garden“). Der Zutritt ist Ivy aber verboten. Aber geheimnisvolle Gesänge locken sie zum Eingang des verbotenen Gartens, wo sie heimlich beobachtet, dass ihr Großvater von dunklen Gestalten in einen schwarzen Riss im Boden entführt wird. Sie entschließt sich, Richard zu folgen und ihn zu retten. Im „Poison Garden“ begegnet sie giftigen Pflanzen und trifft auf Feinde, wie z.B. die Feen, und Freunde, wie den Fuchs Gabriel. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden...

Insgesamt wird die Geschichte trickreich erzählt, denn zwischenzeitlich weiß man nicht, wer gut und wer böse ist. Erst am Ende stellt sich alles heraus, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Es ist für Jungen und Mädchen interessant zu lesen, obwohl es auf dem Cover eher so aussieht, als würde sich das Buch an Mädchen richten, es wirkt lieblich mit den Blumen und Ivy im Zentrum.

Die Spannung des Giftgartens zieht alle in eine richtige kleine Welt, es ist auch gefährlich, es geht um echte Abenteuer, und man kann etwas über giftige Pflanzen lernen. Zum Beispiel sind die Kapitelanfänge mit Pflanzen bebildert und dazu ist geschrieben, um welche Pflanze es sich handelt. Der Inneneinband ist mit einer Karte ausgemalt zur Orientierung, aber es verrät nicht zu viel. Weil es aber auch witzige Stellen gibt, wird die Spannung so gemildert, dass man keine Angst zu bekommen braucht.

Minuspunkte: Das Cover verrät zu viel, man kann sich nicht mehr selbst vorstellen, wie Ivy oder der Fuchs aussehen könnten, weil sie dort abgebildet sind. Das Leisezeichen, das Ivy auf dem Cover macht, ist unverständlich, es kommt nämlich in der Handlung gar nicht mehr vor. Viele Sätze enthalten den Namen „Ivy“, was einfach zu viel ist. Insgesamt ist es ein bisschen durcheinander erzählt, ein Beispiel ist die Haushälterin, die anfangs zum Einkaufen geht und dann erst wieder am Ende auftaucht, oder dass alle fantastischen Figuren oder Gegenstände eine wichtige Rolle spielen, und dann kann man nicht mehr genau folgen, wer die Hauptrolle spielt und wer nicht. Ein wenig erinnert es auch an die „Schule der magischen Tiere“, sowohl, dass Ivy mit Tieren sprechen kann als auch dass Ivy und ein Fuchs befreundet sind.
Ich empfehle das Buch für alle, die gerne spannende Bücher liest,  sich für Natur und Tiere interessieren, die gern lustige Abenteuer mögen. Empfohlen ab 10 Jahren.

Ich gebe dem Buch vier von fünf LESEPUNKTEN.

 

Empfohlene Zitierweise

Friederike Arnold: Rezension von: Gesa Schwartz: Ivy und die Magie des Poison Garden. In: LESEPUNKTE 2024, www.lesepunkte.de/rezension/gesa-schwartz-ivy-und-die-magie-des-poison-garden

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