Zwischen Zeitstillstand und Ewigkeit
In dem Buch „Immerland – die Stadt der Ewigkeit“ von FLIX geht es um einen Jungen Namens Mika Torwharth, der in den Sommerferien zu seiner Oma ans Ende der Welt geschickt wird. Bei einer schicksalhaften Situation am Abend eines stürmischen Tages findet Mika seine Oma regungslos am Boden liegen. Ohne lange zu zögern, steigt er mit ihr ins Auto, doch leider kann der Zwölfjährige noch nicht so gut fahren. So kommt es, dass er auf einem Feldweg ins Schlingern gerät und das Auto sich überschlägt. Plötzlich bleiben die Zeit und das Auto mitten in der Luft stehen. Eine Frau in einem Heißluftballon erscheint neben ihnen und nimmt ihn und seine Oma mit. Mika denkt, dass sie zum Krankenhaus in die nächste Stadt fliegen, allerdings fliegen sie nach Immerland. So kommt es, dass Mika und seine Oma im prächtigen Hauptgebäude der irrealen Welt Immerlands landen, wo Mika in den Club der großen Geister eingeladen wird. Dort findet er prompt neue Freunde, mit denen er an der alljährigen Robo-Olympiade teilnimmt. Dass Mika und seine Oma dort gefangen sind, und dass der Leiter des Hauptgebäudes der sogenannte Doktor ein böses Geheimnis hütet, wird er jedoch erst später erfahren.
Eine fantasievolle Reise mit kleinem Makel
An „Immerland“ hat mir besonders die fantasievolle Welt mit den hohen Wolkenkratzern gefallen. Was mich enttäuscht hat, war das Ende, weil Mika nur ein lächerliches Kinderspiel gewonnen hat. Trotzdem würde ich vier von fünf Lesepunkten verteilen, denn mit seinen 66 spannenden Kapiteln, die aus der Sicht eines Erzählers geschrieben sind, ist das Buch sowohl für Kinder als auch für Jugendliche geeignet und hat mich somit überzeugt. Ich komme zu dem Schluss das „Immerland“, wegen des schönen Schreibstils und der besonderen Geschichte sehr empfehlenswert ist.
