Das Buch „Fräulein Florentines Gespür für Mord“ von Alexandra Fischer-Hunold spielt im Berlin der Kaiserzeit und hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Der Inhalt:
Schon am Anfang wird es fesselnd, als Amandus Graf von Lauenburg direkt nach seiner Hochzeit mit Charlotte ermordet wird. Besonders geheimnisvoll ist, dass er der 17-jährigen Florentine vor seinem Tod noch einen Gegenstand zugesteckt hat. Als dann auch noch ihr Bruder Leopold verdächtigt wird, beginnt eine aufregende Suche nach der Wahrheit.
Florentine ermittelt gemeinsam mit dem Hausmädchen Elise und stößt dabei auf das Rätsel der „drei Schwestern“, drei Uhren, die Reisen in die Vergangenheit ermöglichen. Dadurch wird die Geschichte noch spannender, da es nicht nur um einen Mord geht, sondern um ein größeres Geheimnis.
Was ich gut fand:
Besonders interessant fand ich die Figur Julius Trebbin, welcher Florentine heiraten möchte, jedoch eigentlich die Uhren sucht, um nach einer Kopfverletzung herauszufinden, wer er ist. Letztendlich wird der Fall auf überraschende und gut durchdachte Weise gelöst.
Ein weiterer Aspekt, welchen ich ansprechend fand, war, dass das Buch historisch sehr nah an der damaligen Zeit ist. Die Atmosphäre wirkt realistisch und passend. Außerdem ist der Schreibstil spannend und gut verständlich, sodass man der Geschichte leicht folgen kann. Die Charaktere sind ebenfalls gut dargestellt, vor allem Florentine, welche mutig und klug handelt.
Meine Bewertung:
Insgesamt ist „Fräulein Florentines Gespür für Mord” eine gelungene Mischung aus Krimi und Mystery. Durch die vielen Ereignisse, die interessante Idee mit den Uhren und die gut beschriebenen Figuren hat mir das Buch sehr zugesagt und ich gebe ihm 5 von 5 LESEPUNKTE.
