Im Jugendroman „City of Trees“ von Chantal-Fleur Sandjon aus dem Jahr 2024 geht es um die 16-jährige Lindiwe, die eine rätselhafte Verwandlung durchläuft.
Inhalt
Lindiwes ältere Schwester Khanyi ist vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Zuletzt wurde sie in einem Wald gesehen, der seitdem eine geheimnisvolle Anziehungskraft auf Lindiwe hat. Gleichzeitig bemerkt sie seltsame Veränderungen an sich selber, auf ihrer Haut wächst Moos und sie fühlt sich stärker mit der Natur verbunden.
Als ihre Großmütter und Cousine Unathi aus Südafrika anreisen, verändert sich ihr Leben weiter. Zwischen den Cousinen entsteht eine intensive emotionale und auch romantische Nähe, obwohl ihre Gefühle kompliziert sind, da sie verwandt sind. Gemeinsam beginnen sie, dem Geheimnis von Khanyis Verschwinden nachzugehen. Bei ihrer Suche finden sie heraus, dass es noch weitere Jugendliche gibt, die so sind wie sie.
Bewertung
Das Buch behandelt Themen sensibel und trifft sie auch ganz gut. Jedoch erschien mir die Geschichte an manchen Stellen etwas schleppend. Auch fand ich die Beziehung zwischen Lindiwe und ihrer Cousine unangenehm, es hat sich zwar später herausgestellt, dass sie nicht miteinander verwandt sind, jedoch war ihre Beziehung schon sehr intensiv, bevor dies enthüllt wurde.
Ich würde dem Buch daher 3 von 5 LESEPUNKTE geben.
