Der Roman „This is Not the end“ von Molly Morris erzählt von Hugh, der vor kurzem die High-School in Washington DC beendet hat und noch nicht weiß, was er nun mit seinem Leben anfangen und wie er weitermachen soll. Zudem hegt er eine große Begeisterung für Serien, Bücher und Filme, die er auch auf seinem Social-Media-Blog regelmäßig bewertet. Was er jedoch hasst, sind schlechte Enden – sowohl in den Werken, die er bewertet, als auch im echten Leben.
Der Startpunkt
Hughs Eltern kommen bei einem Autounfall ums Leben. Zwar stellen sie in dem Moment Helden dar, denn sie retten das Leben eines Unfallfahrers; doch tot sind sie trotzdem und ab diesem Zeitpunkt ist alles anders für Hugh, der all seine Pläne für die Zeit nach dem High-School-Abschlusses verwirft. Während andere Mitschüler nach ihrem Abschluss mit großen Plänen weitermachen, arbeitet Hugh ohne wirklichen Plan in seiner freien Zeit als Eisverkäufer und verkauft in dem Wagen seine Schwester die verschiedensten Creme-Sorten. Ausserdem verbringt Hugh viel Zeit auf seinem Blog, wo er verschiedene Serien, Filme und manchmal auch Lebensläufe von Menschen nach ihrem jeweiligen Ende bewertet. Dabei wünscht sich Hugh, dass einfach alles so bleibt, wie es ist, und alles sozusagen stillsteht. Es soll sich nichts verändern und am besten soll es gar kein Ende geben.
Ein Roadtrip ins Ungewisse
Als Hugh auf Olivia Moon trifft, ein sehr merkwürdiges Mädchen, das allem Anschein nach unsterblich ist, wird alles sehr kompliziert. Denn um mehr über Olivias Geschichte zu erfahren, muss er Olivia einen großen Gefallen tun. So lässt sich Hugh auf einen spannenden Roadtrip mit Olivia in einem gestohlen Eisvan ein, um eine besondere Holzkiste mit wertvollen Gegenständen, die Olivia anscheinend sehr wichtig sind, zurückzuholen. Auf diesem aufregenden Roadtrip ins Ungewisse lernen sich die beiden besser kennen und kommen sich näher. Olivias unerklärliche Unsterblichkeit zeigt sich Hugh, als sie von einem hohen Dach stützt und nach dem Aufprall all ihre Verletzungen wieder verheilen.
Das Ende muss nicht immer enden
„This is Not the end“ ist eine unterhaltsame und eine spannende Abenteuer-Geschichte, die zeigt, dass es immer ein Ende geben wird, egal ob man dies will oder nicht, und dass es nicht drauf ankommt, ob das Ende gut oder schlecht ist, sondern nur darauf, wie der Weg bis zum Ende war.
Ich kann mit der Hauptfigur Hugh mitfühlen und kann ihn gut verstehen. Der Autorin gelingt es, dass sich ihre Leserinnen und Leser in die Charaktere der Geschichte hineinversetzen und ihre Gefühle gut nachvollziehen können. Das hilft auch dabei, die Geschichte zu gut verstehen und ihr zu folgen. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch 4 von 5 LESEPUNKTEN.
