lesepunkte.de
Direktlink für Screenreader:Themen-Navigation|Text

Wir über uns
Ein Online-Journal für Schülerinnen und Schüler: www.lesepunkte.de
Kinder und Jugendliche bewegen sich heute in einem Medien-Mix. Nach wie vor gilt aber: Auch neue Medien verlangen Lesefertigkeiten. Warum nicht das Internet als Anreiz nutzen, um Lesen und Schreiben zu fördern?
Mit dem Online-Journal lesepunkte ist seit Oktober 2006 ein neues Rezensionsjournal für Jugendliche im Netz. Dort werden von Schülern für Schüler geschriebene Buchbesprechungen veröffentlicht. Besprochen werden in den lesepunkten vor allem Romane für Jugendliche mit historischen Themen aus allen Epochen von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart, aber auch historische und kunsthistorische Sachbücher.
Redaktionelle Angebote, wie etwa Interviews mit Jugendbuchautoren, Leseproben aktueller Romane und Hörproben aktueller Hörbücher sollen zusätzlich Lust auf Literatur machen.
Entwickelt wurde das Magazin ursprünglich vom Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln und dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Mittlerweile sind über 40 Schulen bundesweit Kooperationspartner der lesepunkte.
Schüler als Kritiker? geht das?
Junge Leser sind Anfänger, die, im Gegensatz zum erwachsenen Rezensenten, erst noch in die Literatur hinein wachsen müssen. Sicher kann nicht erwartet werden, dass Jugendliche den Markt der Jugendliteratur überschauen oder gar über ein ausgefeiltes kritisches Instrumentarium verfügen. Gerade hier setzen die lesepunkte an: Wir wollen die differenzierte Auseinandersetzung mit Texten und die Entwicklung von eigenen Wertmaßstäben fördern.
Bei aller Kritik und Selbstreflexion sollen aber die Lust am Lesen und die Freude an Geschichten und der Geschichte nicht verloren gehen. Historische Jugendromane wollen in erster Linie spannend und unterhaltsam sein. Mit ihrer Verwendung im Unterricht kann sich die Begeisterung für anschauliche Geschichten in Motivation zum historischen Lernen ummünzen lassen. Der didaktische Nutzen der Lektüre solcher Texte für den Erwerb von Geschichtswissen und den Aufbau eines Geschichtsbewusstseins ist mittlerweile anerkannt. Für die Lektüre von Ganzschriften findet sich aber kaum Zeit im Unterrichtsalltag. Hier sind die lesepunkte Dienstleister und Partner für engagierte Lehrerinnen und Lehrern. Durch ein interaktives Forum besteht zudem die Möglichkeit für User, über die besprochenen Bücher oder auch freie Themen zu diskutieren.
Universität und Schule: Ein Redaktionstandem
Für die die lesepunkte sind die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort in den Partner-Schulen unsere Ansprechpartner. Sie klären Fragen zur Abfassung einer Rezension und motivieren auch, falls eine Schülerin oder ein Schüler in Verzug mit einem Text gerät.
Für die erfolgreiche technische Verwirklichung der Projektziele können wir von Universitätsseite aus mit den Internetseiten historicum.net (Netzwerk und Informationsportal für die Geschichtswissenschaften) und sehepunkte.de (Internet-Rezensionsjournal) bereits intensive einschlägige Erfahrungen im Bereich der Fachwissenschaft vorweisen. Die von Historikern als „veritables Aushängeschild“ der deutschen Geschichtswissenschaft bezeichneten sehepunkte bestehen seit November 2001 und erscheinen monatlich.
Durch die Verankerung des Projekts lesepunkte in der „Koordinierung Lehrerbildung“ der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln ist die (fach-) didaktische Einbindung des Projekts in die Ausbildung der Studierenden gewährleistet. Regelmäßige Lehraufträge zum Themenbereich der handlungsorientierten Schreib- und Leseförderung sind mit der Projektstelle lesepunkte verknüpft.
Linktipps:
www.lehrerbildung.phil-fak.uni-koeln.de
lesepunkte: Profil
Schüler schreiben für Schüler.
Durch die Kooperation mit Lehrerinnen und Lehrern wird die schülergerechte Betreuung der Rezensenten und die Qualität der Texte sichergestellt.
Durch die Ansiedlung an die „Koordinierung Lehrerbildung“ an der der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln wird das Projekt (fach-)didaktisch angebunden: Studierende, die als zukünftige Lehrerinnen und Lehrer Multiplikatoren für die lesepunkte sind, werden in ihrem Studium schon für die Notwendigkeit der Lese- und Schreibförderung sensibilisiert und fachbezogen ausgebildet.
Die Bayerische Staatsbibliothek München (Fachkoordination Geschichte) gewährleistet die technische Umsetzung und Dauerhaftigkeit des Unternehmens.
Lehrer/innen, Historiker/innen und Kunsthistoriker/innen sowie Geschichtsdidaktiker/innen garantieren durch ihr Zusammenwirken die Besonderheit des Projekts und stehen fachlich für die Seriosität der lesepunkte.
Die lesepunkte erscheinen, wie auch bei gedruckten Fachzeitschriften üblich, in einem regelmäßigen Zweimonatstakt.
Erstellt: 11.01.2010
Zuletzt geändert: 01.02.2010



