Wolf

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Norbert Wolf: Arcimboldo (Pegasus Bibliothek), München: Prestel Verlag 2008, 96 Seiten, ISBN 978-3-7913-3948-1, EUR 14,95. 

 

gelesen von Andreas Krauter, 7. Klasse
Ohm-Gymnasium, Erlangen

 

lesepunkte: ●●●○○ 

 


Auch heute noch staunt man über Gesichter und Figuren, die auf geschickte Weise aus Blüten, Früchten, Gemüse oder Alltagsgegenständen, ja sogar aus Tieren wie Vögeln oder Fischen zusammengesetzt sind, oder über ein Bild, auf dem man zuerst nur eine Schüssel mit Karotten, Zwiebeln und anderem Gemüse erkennt, aus dem aber das Portrait eines Mannes mit Helm wird, wenn man es auf den Kopf stellt.

Giuseppe Arcimboldo war nicht nur ein Maler, der diese verrückten Kreationen entwarf, nein er war Hofmaler von Kaiser Rudolf II., dessen Kunst- und Wunderkammern große Berühmtheit erlangten, er war Erfinder und hat Kostüme für Umzüge gezeichnet, kurz, er war ein Genie. Er wurde circa 1527 in Mailand in Italien geboren und starb auch dort im Jahre 1593. 

Ich würde dieses Buch für ältere Leser empfehlen, da viele Fachbegriffe darin sind, die nicht so ohne weiteres verständlich sind. Es ist ein Sachbuch, in dem nur ein wenig der Lebenslauf des Künstlers geschildert wird, da wenig über ihn bekannt ist. Hauptsächlich geht es um das Leben von Rudolf II., dessen Familie und die Zeitumstände. Genauer beschrieben werden auch seine Wunderkammern, die noch heute in Prag zu bestaunen sind. 

Die Bilder sind sehr detailgetreu gedruckt, sodass man alle Einzelheiten sehr gut erkennen kann. Meine Bewertung: ein gutes Buch, in dem aber für jüngere oder nicht informierte Leser Fachbegriffe erklärt werden sollten. Ich vergebe daher 3 von 5 Punkten! 

(Betreut von Franz-Josef Üffing) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Norbert Wolf: Arcimboldo (Pegasus Bibliothek), München: Prestel Verlag 2008, 96 Seiten, ISBN 978-3-7913-3948-1, EUR 14,95, gelesen von Andreas Krauter. lesepunkte 5 (2010), Nr. 3, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/7910/

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Erstellt: 26.07.2010

Zuletzt geändert: 26.07.2010