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Fabian Lenk / Renée Holler: Auf der Fährte der Verräter. Zwei Ratekrimis aus der Römerzeit (Tatort Geschichte), Bindlach: Loewe Verlag 2004, 248 Seiten, ISBN 978-3-7855-5217-9, EUR 8,95. 

 

gelesen von Joelina Eppelmann, 5. Klasse
Martin-von-Cochem-Gymnasium, Cochem

 

lesepunkte: ●●●○○

 


Der Doppelkrimi ,,Auf der Fährte der Verräter“ ist ein historischer Ratekrimi, der in zwei Einzelbänden mit jeweils mehreren Kapiteln im Alten Rom zur Zeit des Julius Cäsar spielt. Das Rätsel am Ende von jedem Kapitel ist oft sehr knifflig und auch nur zu lösen, wenn man das Kapitel intensiv gelesen hat. Die Lösungen kann man am Ende einer Geschichte nachschlagen. Einige lateinische Wörter der zur damaligen Zeit römischen Sprache sind zum Teil im Glossar erklärt. Ein Glossar ist eine Liste von Wörtern mit ihrer Erklärung. Nebeninformationen wie zum Beispiel eine Zeittafel, „wer war Julius Cäsar?“, „das Leben im Römischen Reich“ und „Rom zur Zeit von Kaiser Augustus“ machen das Buch neben den eigentlichen Geschichten sehr interessant.

In der ersten Geschichte findet ein Wagenrennen zu Ehren Julius Cäsars im Circus Maximus statt. Einer der größten Favoriten des Rennens ist Scorpus. Doch schon nach dem Start machen seine sonst so schnellen Pferde aus unerklärlichen Gründen schlapp. Ein anderer Wagenlenker rammt ihn und Scorpus wird dabei verletzt. Scorpus' Kinder gehen der Sache nach und finden schließlich heraus, dass die Pferde ihres Vaters mit Baldrian ruhig gestellt wurden. Doch bis dahin erleben sie viele Abenteuer, die nicht ganz ungefährlich sind. Auch Scorpus bleibt von einem weiteren Überfall nicht verschont. Als die Geschwister zum Schluss die Übeltäter doch noch überführen können, kommt heraus, dass diese bei ihrem Wunsch nach Ruhm, Anerkennung und Geld vor keiner Tat zurückschrecken. 

In der zweiten Geschichte bekommen die Geschwister Fabia und Titus einen Brief in die Finger, der eigentlich an ihren Vater gerichtet ist. Der Absender ist Julius Cäsar, was den beiden merkwürdig vorkommt, weil dieser schon vor langer Zeit gestorben ist. Die beiden gehen dem Inhalt des Briefes nach und stoßen dabei auf Rufus, einen einfachen Briefjungen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen, was nicht ganz ungefährlich ist, aber nur so können sie den Inhalt des Briefes verstehen. Dabei treffen sie auf den ,,Geheimbund der Skorpione“. Eine wilde Verfolgung beginnt. 

Das Buch erhält von mir insgesamt 3 Lesepunkte, weil ich die vielseitige Handlung gut finde. Sehr interessant ist, dass man durch die gestellten Rätsel am Ende der einzelnen Kapitel den Übeltäter selber herausfinden kann. Auch dass die Wörter, die man nicht kennt, im Glossar erklärt werden, finde ich gut, denn es hat mir geholfen, die Geschichten besser zu verstehen. Dennoch gibt es viele Wörter, die sehr schwer auszusprechen sind, und man muss sie öfters lesen, um in der Geschichte fließend weiterzukommen. Es fällt mir auch schwer zu glauben, dass sich die zweite Geschichte wirklich so ereignet hat. Dort hätte man mehr Fantasie und am Schluss mehr Spannung rein bringen können. Trotzdem denke ich, ist es auch für jemanden, der sich nicht für das Geschehen interessiert, das sich früher im Alten Rom so ereignet hat, ein lesenswertes Buch. 

(Betreut von Oliver Simon) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Fabian Lenk / Renée Holler: Auf der Fährte der Verräter. Zwei Ratekrimis aus der Römerzeit (Tatort Geschichte), Bindlach: Loewe Verlag 2004, 248 Seiten, ISBN 978-3-7855-5217-9, EUR 8,95, gelesen von Joelina Eppelmann. lesepunkte 3 (2008), Nr. 3, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/5907/

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Erstellt: 18.06.2008

Zuletzt geändert: 18.06.2008


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