lesepunkte.de
Direktlink für Screenreader:Themen-Navigation|Text

Thomas Brezina: Wer findet Vincents Farbenschatz? Illustriert von Laurence Sartin, München: Prestel Verlag 2005, 96 Seiten, ISBN 978-3-7913-3288-8, EUR 9,95.
gelesen von Larissa Waschkewitz, 6. Klasse
Bischöfliches Gymnasium Josephinum, Hildesheim
lesepunkte: ●●●●●

In dem Buch geht es um einen sehr berühmten Maler: Vincent van Gogh. Das Buch ist so geschrieben, dass der Leser denkt, er würde direkt in der Geschichte eine Rolle spielen und nicht die Geschichte erzählt bekommen. Hierdurch wird der Leser schnell an das Buch gefesselt und möchte immer noch eine Seite weiterlesen.
Das Abenteuer startet in Herrn Tonatellis Museum, er hat sich Bilder von Madame Gullerie geliehen, um in seinem Museum eine Ausstellung über Vicent van Gogh zu machen. Aber dann kommt das ,,Phantom der Farben" ins Spiel. Es stiehlt aus den Bildern von Vincent van Gogh die Farben. Herr Tonatelli kann die Bilder so natürlich nicht zurückgeben. Und so begibt sich der Leser im Auftrag von Herr Tonatelli auf eine Zeitreise durch das Leben von Vincent van Gogh und dessen Bruder Theo.
Auf der Zeitreise muss der Leser versuchen, dem Maler seine Farben wieder zurückzubringen, indem er mit seinem Gefährten Pablo, dem Hund von Herrn Tonatelli, viele Rätsel löst. Mit einer speziellen Lupe, die im Buch beiliegt, kann der Leser überprüfen, ob sein Ergebnis stimmt. Mithilfe dieser Lupe ist es dem Leser möglich, die im Buch geschwärzten Felder zu lesen. Hierfür ist es erforderlich, dass die Lupe über dem schwarzen Feld so lange gedreht wird, bis die im Buch codierten Zeichen zu erkennen sind.
Beim Lösen der Rätsel erfährt der Leser sehr viel über den Maler, seine Familie und seine Bilder: Eine sehr interessante Variante dem Leser Kunst näherzubringen.
Oft wird Van Goghs Bruder Theo erwähnt. Der Leser findet in dem Buch Briefe von Theo an Vincent und von Vincent an Theo. Durch diese Briefe kann man das Denken der beiden verstehen lernen. Am Ende des Buches muss man die Schatzkarte lesen und den Farbenschatz finden.
Das Buch ist sehr interessant, spannend und leicht verständlich geschrieben. Die sehr schön gestalteten Illustrationen und eine Decoder-Lupe zum Rätsellösen passen zum Buch. Sehr ansprechend sind die Briefe, weil sie schon sehr alt aussehen und sogar handschriftlich geschrieben sind. Man denkt wirklich, sie wären von Theo und Vincent. Allerdings ist es am Ende ziemlich schwierig, die Karte zu lesen. Weil bei mir der Trick aus dem Buch nicht funktionierte, habe ich zum Rätsellösen den Computer benutzt. Ich habe sehr viel über den Menschen Vincent van Gogh, aber auch über seine Bilder, seine Ideen und sein Leben erfahren.
(Betreut von Dr. Sabine Schreiner)
Empfohlene Zitierweise
Thomas Brezina: Wer findet Vincents Farbenschatz? Illustriert von Laurence Sartin, München: Prestel Verlag 2005, 96 Seiten, ISBN 978-3-7913-3288-8, EUR 9,95, gelesen von Larissa Waschkewitz. lesepunkte 5 (2010), Nr. 1, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/7477/
Bitte setzen Sie beim Zitieren dieses Beitrags hinter der URL-Angabe in runden Klammern das Datum Ihres letzten Besuchs dieser Online-Adresse.
Erstellt: 24.02.2010
Zuletzt geändert: 24.02.2010




