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Patricia Reilly Giff: Mit einem Koffer voller Träume, München: dtv junior 2007, 208 Seiten, ISBN 978-3-423-71258-3, EUR 6,95.
gelesen von Katharina Debock, 7. Klasse
Bischöfliches Albertus-Magnus-Gymnasium, Viersen-Dülken
lesepunkte: ●●●●○

Der Roman „Mit einem Koffer voller Träume“ von Patricia Reilly Giff ist ein sehr lesenswertes Buch. Mir persönlich gefällt es sehr gut, obwohl es im Krieg spielt. Denn ich lese nicht so gerne Kriegsbücher, aber in diesem Buch wird nur am Anfang erzählt, dass Krieg ist, dass man Bomben hört und dass man die Soldaten auf den Straßen sieht.
Es geht um ein 13jähriges Mädchen namens Dina, das mit seiner Mutter, seiner Schwester Katharina und seinen beiden Brüdern Friedrich und Franz in Breisach in Deutschland lebt. Tag für Tag sitzen Dina, ihre Schwester und ihre Mutter im Nähzimmer und nähen Kleider. Dina hasst das Nähen. Sie würde viel lieber Hüte entwerfen. Sie tauscht immer Hutschnittmuster mit ihrer französischen Freundin Elise. Dafür muss sie mit einem Boot über den Rhein fahren. Eines Tages erwischen sie einige Soldaten und halten sie für eine Spionin.
Katharina und Dina träumten schon immer davon nach Amerika zu fahren, wo ihr Onkel Lucas mit seiner Familie lebt. Lucas hatte Katharina angeboten nach Amerika zu kommen. Aber weil nun Dina in Gefahr ist, entschließen sich ihre Mutter und Katharina dazu, sie nach Amerika zu schicken. Der Abschied fällt allen schwer, aber irgendwie freut sich Dina. Endlich muss sie nicht mehr nähen!
Sie fährt zu ihrer Großmutter nach Freiburg, bis ihr Cousin sie nach Hamburg bringt, um die 57-tägige Reise übers Meer nach Amerika anzutreten. Als sie in Brooklyn (New York) ankommt, wartet nicht nur ihr Onkel auf sie, sondern auch eine Nähmaschine... Dina gewöhnt sich schnell an ihre neue Familie, nur mit dem Onkel kommt sie nicht gut klar. Sie versucht trotzdem überall mit anzupacken und will sogar als Dienstmädchen arbeiten um Geld zu verdienen. Ihre Tante Ida besorgt ihr eine Stelle in dem Haus, wo auch ihr Onkel arbeitet. Doch gleich am ersten Tag wird sie wieder entlassen, weil sie im Ankleidezimmer ihrer Herrin herumstöbert. In der Eile vergisst sie ihren selbst gemachten Hut.
Dina muss Berge von Hosen für ihren Onkel nähen, damit er diese dann weiterverkaufen kann. Sie überwindet viele Hürden, unter anderem überlebt sie eine Pockenepidemie und lernt einen netten Jungen kennen, der auch nähen muss, obwohl er etwas anderes als Näher werden möchte. Sie sehnt sich nach ihrer Familie in Breisach, aber ihr gefällt es auch in Brooklyn. Als ihr Onkel sie dann wieder nach Hause schicken will, freut sie sich auf zu Hause, aber anderseits kann sie es sich nicht vorstellen ihre neue Familie wieder zu verlassen.
Was wird sie tun? Das werdet ihr erfahren, wenn ihr das Buch selber lest: 4 Punkte: sehr gutes Buch!
(Betreut von Karoline Zielosko)
Empfohlene Zitierweise
Patricia Reilly Giff: Mit einem Koffer voller Träume, München: dtv junior 2007, 208 Seiten, ISBN 978-3-423-71258-3, EUR 6,95, gelesen von Katharina Debock. lesepunkte 4 (2009), Nr. 1, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/6811/
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Erstellt: 16.02.2009
Zuletzt geändert: 16.02.2009




