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Fabian Lenk: Das Rätsel des Orakels (Die Zeitdetektive, Band 8), Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 2007, 160 Seiten, ISBN 978-3-473-34525-0, EUR 7,95.
gelesen von Dominik Hübner, 7. Klasse
Siebold-Gymnasium Würzburg
lesepunkte: ●●●●○

Die schlagfertige Kim, der kluge Julian, der sportliche Leon und die rätselhafte ägyptische Katze Kija sind vier Freunde, die ein Geheimnis hüten...
Sie besitzen den Schlüssel zu der alten Bibliothek im Benediktinerkloster St. Bartholomäus. In dieser Bücherei verborgen liegt der unheimliche Zeitraum „Tempus“, von dem aus man in die Vergangenheit reisen kann. Tempus pulsiert im Rhythmus der Zeit. Es gibt Tausende von Türen, hinter denen sich jeweils ein Jahr der Weltgeschichte verbirgt. Durch diese Türen gelangen die Freunde zum Beispiel ins Alte Rom oder nach Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Die Katze Kija haben 'Die Freunde' aus der Zeit der Pharaonen von ihrem ersten Abenteuer in die Gegenwart mitgebracht. Immer, wenn die Freunde sich für eine spannende Epoche interessieren oder einen mysteriösen Kriminalfall in der Vergangenheit wittern, reisen sie mit Hilfe von Tempus dorthin. Tempus bringt die Gefährten auch wieder in die Gegenwart zurück. Julian, Leon und Kim müssen nur an den Ort zurückkehren, von dem aus sie in der Vergangenheit gelandet sind. Von dort können sie dann in ihre Zeit zurückkehren. Auch wenn die Abwesenheit der vier Freunde mehrere Tage dauert, ist in der Gegenwart keine Sekunde vergangen – und niemand bemerkt die geheimnisvolle Reise der Zeitdetektive.
Als die vier Freunde wieder einmal reisen, nämlich nach Delphi in das Jahr 336 v. Chr., verschwindet dort die Phytia Irini, kurz bevor Alexander der Große das delphische Orakel befragen will. Einige Priester glauben, dass der Fluch des Orakels Irini ereilt hat, weil sie mit ihrem Geliebten durchgebrannt ist. Doch als die vier Gefährten eine Blutspur an der Quelle finden, an der die junge Priesterin jeden Morgen badete, sieht alles nach einer Entführung aus. Nach einer längeren Suche treffen sie auf den Hirten Siltakes, der am Tag der Entführung an der Kastalischen Quelle seine Schafe gehütet hat. Dieser behauptet allerdings, dass er von nichts weiß. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Seher Medias, der den Leuten sagt, wie der Orakelspruch für sie ausfallen wird. Doch als Siltakes und der Priester Theodorus, der so etwas wie ein Ziehvater für Irini ist, auch noch verschwinden, merken die vier Zeitdetektive, dass im Tempel des Apollon ein falsches Spiel gespielt wird, das sie aufzudecken versuchen.
Die Lösung des Buches scheint mir gelungen, es hat einen recht spannenden Handlungsablauf. Das Buch enthält zu unterschiedlichen Szenen jeweils passende Bilder, was die Vorstellungskraft anregt. Die Sprache ist flott und auf einem guten Niveau, der Verlauf des Geschehens ist logisch aufgebaut. Manchmal gibt es einige Durchhänger, da könnte die Spannung noch gesteigert werden. Ich gebe diesem Buch vier Lesepunkte.
(Betreut von Rainer Maas)
Empfohlene Zitierweise
Fabian Lenk: Das Rätsel des Orakels (Die Zeitdetektive, Band 8), Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 2007, 160 Seiten, ISBN 978-3-473-34525-0, EUR 7,95, gelesen von Dominik Hübner. lesepunkte 3 (2008), Nr. 6, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/6667/
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Erstellt: 15.12.2008
Zuletzt geändert: 15.12.2008




