Romane

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Gabriele Beyerlein: Schwarzes Wasser, Stuttgart: Thienemann Verlag 2010, 344 Seiten, ISBN 978-3-522-18199-0, EUR 14,90. 

 

gelesen von Gregor Jost und Lukas Stippe, 8. Klasse
Gymnasium Liebfrauenschule, Köln

 

lesepunkte: ●○○○○

 


Das Buch „Schwarzes Wasser“ von Gabriele Beyerlein ist ein Geschichtsroman, der im Jahre 1850 spielt. Die Hauptperson ist Hans, der Sohn eines Flößers. Er möchte später auch Flößer werden und viel Geld verdienen. Doch die Zeiten sind hart und die siebenköpfige Familie gerät in Not, da sie zu wenig Geld verdient, weil der Vater keine großen Angebote mehr bekommt.

In ihrer Not beschließt die Familie, zu den Tuchfabriken aufzubrechen, was gegen den Willen des Vaters ist, der lieber nach Amerika ausgewandert wäre. In der Fabrik ist das Leben hart und anstrengend. Schon die Allerkleinsten müssen von früh bis spät arbeiten Doch dann bekommt der Vater von Hans einen guten Auftrag, mit welchem er viel Geld verdienen könnte. Es ist ein Auftrag, für den der Vater den Rhein entlang fahren muss. Die verzweifelte Familie schöpft neue Hoffnung.  

Kurz darauf fährt Hans' Vater los. Doch nach langer Zeit ist er immer noch nicht zurückgekehrt, und die Familie macht sich Sorgen um ihn. Außerdem braucht sie, um zu überleben, dringend das Geld, das der Vater verdienen sollte. Die Mutter beschließt, Hans hinterher zu schicken, um nach seinem Vater zu suchen. So macht sich Hans auf den Weg. 

Das Buch „Schwarzes Wasser“ ist unserer Meinung nach ein manchmal zu detaillierter Geschichtsroman. Zwar erfüllt das Buch die Kriterien eines geschichtlichen Romans, da es die damals herrschenden Zustände genau widerspiegelt, ohne dass es zum Sachbuch wird. Allerdings wurde das Buch leider ohne jegliche Spannung geschrieben. Des Weiteren ist die Geschichte manchmal schwierig nachzuvollziehen, da, wie wir finden, die Gedanken von Hans manchmal schwer von der äußeren Handlung zu unterscheiden sind. Die Erzählperspektive ist jedoch gut gewählt, da die Geschichte in der Vergangenheit spielt und man sich durch die gewählte Perspektive gut in die Hauptperson hineinversetzen kann. Wir haben auch bemerkt, dass das Buch keine Überraschung für den Leser bereithält. Stattdessen passieren meistens genau die Sachen, die man als nächstes erwartet, was das Buch sehr langweilig macht.
Als abschließende Bewertung geben wir dem Buch einen von fünf möglichen lesepunkten.

(Betreut von Karin Kasprowicz) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Gabriele Beyerlein: Schwarzes Wasser, Stuttgart: Thienemann Verlag 2010, 344 Seiten, ISBN 978-3-522-18199-0, EUR 14,90, gelesen von Gregor Jost und Lukas Stippe. lesepunkte 6 (2011), Nr. 4, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/9152/

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Erstellt: 13.12.2011

Zuletzt geändert: 13.12.2011