Romane

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Gabriele Beyerlein: Der goldene Kegel, Stuttgart: Thienemann Verlag 2007, 240 Seiten, ISBN 978-3-522-17904-1, EUR 12,90. 

 

gelesen von Maurice Trabold, 7. Klasse
Siebold-Gymnasium Würzburg

 

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In dem Buch „Der goldene Kegel“, das hauptsächlich in der Natur zur Zeit der späten Bronzezeit spielt (also vor mehr als 3000 Jahren!), geht es um eine große Gefahr und deren Bewältigung. Lios, der Vetter eines Mädchens mit Namen Mara, soll geopfert werden.

Mara macht sich nun mutig auf den Weg, Lios zu retten. Der Leser erfährt nichts Genaueres. Die Hintergründe dieser Ausgangslage bleiben vage. Camos, der Herrscher einer Burg, der ihr auf dem Weg begegnet, wird später in dem Buch sehr wichtig, denn nur er kann mit zwei anderen den Vetter Lios befreien. Auf ihrer Wanderschaft trifft Mara an einem heiligen Berg sieben Frauen. Diese informieren sie, dass sie einen gewissen Eos aufsuchen müsse. Denn nur dieser, Camos und Maras Vater selbst könnten die Rettung in Gang setzen. 

Die Reise Maras wird länger dauern als geplant und sie zu vielen Orten und Personen führen. Zum Beispiel erhält sie auf dem heiligen Berg der sieben Frauen wichtige Informationen. Diese Informationen enthalten den Schlüssel zur Rettung ihres Vetters und Mara muss diese Kenntnisse nutzen und dabei viele Abenteuer bestehen. Nur so kann sie ihren Vetter vor dem Untergang bewahren. 

Das Buch ist leicht zu lesen und man kann alles sehr gut verstehen. Allerdings hatte es für mich keine Spannung. Denn der Leser versteht schon sehr bald, dass ein Amulett der Schlüssel zur Rettung sein wird. So kann er sich nicht auf unbekannte und überraschende  Ereignisse freuen.

Allerdings sind die Personen sympathisch und selbstbewusst. Mara zum Beispiel macht sich ohne Furcht und Zögern auf den Weg, um ihren Vetter zu retten und lässt sich auch nicht unterkriegen, als ihre Waffe gestohlen wird. Dabei gelingt es ihr auch, einen Freund zu finden, der ihr bei der Rettung hilft. 

Dieses Buch ist meiner Meinung nach gut geschrieben und ich kann es jüngeren Lesern weiter empfehlen, denn sie können alles verstehen und werden wohl keine Probleme haben bei ihrer Lektüre. Älteren Lesern allerdings wird das Buch eher nicht gefallen, denn für sie hat es keine Spannung. Ich gebe dem Buch 3 Punkte. 

(Betreut von Rainer Maas) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Gabriele Beyerlein: Der goldene Kegel, Stuttgart: Thienemann Verlag 2007, 240 Seiten, ISBN 978-3-522-17904-1, EUR 12,90, gelesen von Maurice Trabold. lesepunkte 3 (2008), Nr. 5, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/6118/

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Erstellt: 27.10.2008

Zuletzt geändert: 27.10.2008