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Caroline Lawrence: Das Pferderennen von Rom (Im Auftrag der Wölfin, Band 12), München: cbj 2009, 256 Seiten, ISBN 978-3-570-27036-3, EUR 6,95.
gelesen von Kristin Effkemann, 8. Klasse
Werner-Jaeger-Gymnasium, Nettetal
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Das zwölfte Buch aus der Reihe „Im Auftrag der Wölfin“ von Caroline Lawrence, die es auch eine Zeit lang im KIKA als Serie unter dem Namen „Geheimnis um Rom“ gab, spielt im Jahr 79 nach Christus. Flavia, Jonathan, Nubia und Lupus, die auch schon in den vorigen Bänden die Hauptrollen spielten, erleben ein spannendes Abenteuer im alten Rom. Dabei geht es um ein Rennpferd, das nur wenige Tage vor einem sehr wichtigen Wagenrennen auf dem Circus Maximus verschwindet.
Als die vier Freunde durch Scopas, einen Bekannten, der in den Rennställen der grünen Mannschaft als Stallbursche arbeitet, davon hören, sind sie sofort Feuer und Flamme und wollen versuchen, gemeinsam das Rätsel aufzuklären. Deswegen reisen sie zu Flavias Onkel Aulus, der in Rom wohnt. Sie vermuten eine Entführung. Vor dem Stall finden die Freunde eine Fluchtafel mit den Namen einiger Wagenlenker der Grünen. Was hat das zu bedeuten? Und dann stiehlt auch noch jemand die kleinen Figuren, die für die Götter der Wagenlenker stehen. Einige der Auriga (Wagenlenker) sind sehr abergläubisch und wollen ohne diese Statuen nicht fahren. Zum Glück werden die Figuren wiedergefunden. Aber dennoch ist es ein schlechtes Omen. Wer will den Grünen etwas anhaben? Die Freunde haben verschiedene Leute unter Verdacht, darunter auch Urbanus, den Stallmeister der Grünen.
Nubia hat während ihrer Zeit in Rom immer wieder merkwürdige Träume von Feuer, in denen sie sich überwinden und ein Pferd dazu bringen muss, durch das Feuer zu springen. Schließlich muss sie sich auch in der Realität dieser Angst stellen, und mit Pegasus, dem Pferd, das in ihren Träumen erschienen ist, durchs Feuer reiten.
Auf den ersten Seiten des Buches gibt es eine Karte des Circus Maximus, eine Karte des Zentrums von Rom und die Darstellung einer römischen Quadriga (ein Vierergespann beim Wagenrennen), hinten werden in einem alphabetisch sortierten Register sämtliche Fremdwörter und lateinische Ausdrücke aufgeführt und erklärt, sodass man alle Wörter verstehen kann.
Durch die interessante und abwechslungsreiche Schreibweise von Caroline Lawrence und die realistische Darstellung, die in keiner Weise aus dem historischen Rahmen fällt, wird das Buch spannend für Kinder und Jugendliche ab etwa 10 Jahren. Selbst die Kapitel werden als Schriftrollen bezeichnet und mit römischen Zahlen anstelle der bei uns gebräuchlichen arabischen Ziffern versehen. Um das Geschehen nachvollziehen zu können, muss man nicht unbedingt die vorigen Bücher aus der Reihe gelesen haben; auch ohne jegliches Vorwissen ist es gut verständlich. Meiner Meinung nach ist das Buch ausgezeichnet: ein Kriminalfall und ein historischer Rahmen werden zu einer fesselnden Lektüre für Jung und Alt vereint. Ich gebe diesem Buch vier Punkte, weil es wirklich lesenswert ist. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich empfehle es unbedingt weiter. Lediglich an einigen Stellen ist es dann doch schwierig, den Verlauf der Geschichte zu verstehen, so habe ich zum Beispiel oft darüber nachdenken müssen, was Nubias Träume zu bedeuten haben. Das kann man nämlich erst gegen Ende richtig verstehen.
(Betreut von Thorsten Maaßen)
Empfohlene Zitierweise
Caroline Lawrence: Das Pferderennen von Rom (Im Auftrag der Wölfin, Band 12), München: cbj 2009, 256 Seiten, ISBN 978-3-570-27036-3, EUR 6,95, gelesen von Kristin Effkemann. lesepunkte 6 (2011), Nr. 1, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/8401/
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Erstellt: 26.01.2011
Zuletzt geändert: 26.01.2011




