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Susanna Partsch / Rosemarie Zacher: Der Traum vom Fliegen. Wie Leonardo & Co. sich und anderen Flugapparate bauten (Kunst kennen – Kunst können), Berlin: Berlin Verlag 2008, 80 Seiten, ISBN 978-3-8270-5297-1, EUR 14,90. 

 

gelesen von Agnes Galova, 7. Klasse
Maria-Ward-Gymnasium, München-Nymphenburg

 

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Seit es sie gibt, träumt die Menschheit von Freiheit, ewiger Weite und Unbeschwertheit. Kurz und knapp: vom Fliegen. Schon vor 400 Jahren versuchten Künstler Flugmaschinen zu entwerfen, die aus eigenen Kräften betrieben werden können. Obwohl es heutzutage schon Flugzeuge gibt, bleibt diese Sehnsucht bestehen.

Susanna Partsch und Rosemarie Zacher schildern dies in ihrer Kunst- sowie Techniklektüre „Der Traum vom Fliegen“. Das Buch ist verständlich geschrieben, frei von unklaren Begriffen und reich an Bildern und Veranschaulichungen der jeweils angesprochenen Kunstthemen. Es kommen immer wieder Vergleiche vor, die mit allen bekannten, aber fast nicht auffallenden Kleinigkeiten der Natur erläutert werden. Überhaupt können Kinder so, dank der unkomplizierten Formulierung des dritten Bandes der Reihe „Kunst kennen – Kunst können“, den Inhalt gut verstehen und nachvollziehen.  

Außer den berühmten Gemälden und Entwürfen verschiedener Künstler, unter anderem denen von Leonardo Da Vinci, sind auch Bilder und Bastelarbeiten ganz junger Künstler mit eingebaut worden. Ich bin von der Idee, Bücher mit Kunstthemen auch für jüngere Menschen zu gestalten, begeistert. Die Mitarbeit von Kindern in einem solchen Alter weckt das Interesse an Kunst so schon in früher Kindheit. Auch die Anleitungen zu jeder Bastelei sind dementsprechend altersgerecht und verständlich geschrieben.  

Obwohl ich ziemlich überzeugt von diesem Buch bin, habe ich dennoch ein paar Dinge auszusetzen. Manchmal, aber nur selten, fehlten mir die Übergänge - oder Bilder stehen an verwirrenden, beziehungsweise unpassenden Stellen. Außerdem hätte man die Lektüre auch etwas jugendgemäßer gestalten können. Ich finde es wichtig, das gewisse Gefühl für  fesselnde sowie aufschlussreichen Kunst vermittelt zu bekommen. Man hätte beweisen können, dass Kunst keinesfalls „uncool“ und nicht nur für „Babys“, „Kleinkinder“ oder „alte Knacker“ ist. Man sollte noch stärker klarmachen, dass Kunst nicht nur etwas für Leute von gestern, sondern sogar „bombastisch“ oder „genial geil“ sein kann.

Eine Möglichkeit hätte es sein können, wenn sich zum Beispiel auch etwas Ältere an den Bastelarbeiten beteiligt hätten. Es wäre für Jugendliche mit Sicherheit eine Anregung gewesen, zu wissen, dass sich auch Gleichaltrige für solche „eigentlich langweiligen“ Themen engagieren und begeistern, und definitiv ein motivierender Ansporn. 

Ich empfehle das Buch, trotz ein paar Macken, für 7- bis höchstens 12-Jährige gerne weiter. Für Leser dieses Alters ist die Kunst- sowie Techniklektüre richtig gut geeignet und es wäre nur empfehlenswert sich dieses zu besorgen. Für Ältere ab 13 Jahren, und dazu zählen auch die Erwachsenen, kann „Der Traum vom Fliegen“ zwar immer noch interessant sein, es besteht aber die Gefahr, dass es schnell langweilig und uninteressant wird.

(Betreut von Anton Pfeffer) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Susanna Partsch / Rosemarie Zacher: Der Traum vom Fliegen. Wie Leonardo & Co. sich und anderen Flugapparate bauten (Kunst kennen – Kunst können), Berlin: Berlin Verlag 2008, 80 Seiten, ISBN 978-3-8270-5297-1, EUR 14,90, gelesen von Agnes Galova. lesepunkte 5 (2010), Nr. 2, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/7667/

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Erstellt: 19.05.2010

Zuletzt geändert: 19.05.2010