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Rosa Naumann: Verschollen in der Pyramide, München: dtv 2005, 128 Seiten, ISBN 978-3-423-70944-6, EUR 5,50.
gelesen von Jonas Thummet, 6. Klasse
Emil-von-Behring-Gymnasium Spardorf

In dem Buch „Verschollen in der Pyramide“ geht es um zwei Kinder, deren Namen Setha und Meketre sind. Sethas Vater arbeitet an der Pyramide des Pharaos. Wie jeden Monat bringt sie mit ihrem Freund, da ihre Mutter schon gestorben ist, Lebensmittel in das Pyramidenlager, wo ihr Vater lebt. Nachdem sie im Lager eintrifft, lädt sie die Lebensmittel vom Esel, der Meketre gehört, in das Haus. Wenig später kommen die Arbeiter aus der Pyramide zurück und erzählen Setha, dass Nurfi, einer der Arbeiter verschwunden ist. Im nächsten Monat geht Setha wieder mit Nahrung ins Lager und als die Männer aus der Pyramide heimkehren, merkt sie, dass ihr Vater Mahnud in der Pyramide verschwunden ist. Sie macht sich große Sorgen um ihren Vater und ist außerdem sehr neugierig, daher beschließt sie mit Meketre in die Pyramide zu gehen. Dort sieht sie etwas Unfassbares, es gibt eine geheime Kammer. Den Rest wollen wir nicht erzählen, da ihr das Buch selber lesen sollt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend und aufregend ist. Es gibt eine Stelle, an der etwas auszusetzen ist, nämlich als Meketre stolpert und sich den Fuß bricht, ansonsten ist das Buch tadellos.
Das Buch überzeugt mich auch sehr, weil es viele Bilder gibt und das Buch in einer verständlichen Sprache geschrieben ist. Zudem macht die Autorin schnell klar, was das Thema des Buches ist. Die ganze Geschichte und die Details sind sehr realistisch dargestellt (Die Mutter ist früh gestorben, Pyramidenarbeiter, Namen, Pharao Cheops, usw.). Meiner Meinung nach hat das Buch keine erkennbaren Schwächen, bis auf die schon erwähnte Textstelle, in der sich Meketre den Fuß bricht.
Das Buch hat eine ausgezeichnete Ausstattung, da es etliche Karten und Bilder und mehrere sehr gute Erklärungen in dem Buch gibt. Das Buch würde ich absolut weiterempfehlen, da auch die Hauptpersonen in meinem Alter sind und mich sehr neugierig auf die Vergangenheit und auf das Alte Ägypten machen (ein wirklich sehr interessantes Buch).
Zur Autor/in:
Rosa Naumann, geboren 1951, studierte Englisch und Geschichte. Sie ist in der Erwachsenenbildung tätig und leitete mehrere Jahre eine Schreibwerkstatt. Als Jugendliche lebte sie mit ihren Eltern in Ägypten. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von Frankfurt (Sie ist relativ bekannt).
Hauptpersonen:
Setha (13), Tochter Manhuds
Meketre (16), Sethas Freund
Manhud, Sethas Vater, arbeitet in der Grabkammer der Pyramide
Nufri, Manhuds Freund und Kollege
Nebet (10), Tamit (6), Hatu (3), Geschwister Sethas
Tala, junge Witwe
Heqanacht, Sethas Nachbar
Die Saper, bewachen die Pyramidenbaustelle
Paheri, Oberster der Saper
Esa, Hakem, Irukaptah, Anukis, Djehuti, Scheftu, bewohnen gemeinsam mit Manhud eine Hütte im Dorf der Pyramidenbauer
Menech, Freund Esas
Pharao Cheops, König von Ägypten
Maiherperi, Bote im Dienst des Pharaos
Selat und Nebanum, Grabwächter am Eingang der Pyramide
(Betreut von Emil Wanek)
Empfohlene Zitierweise
Rosa Naumann: Verschollen in der Pyramide, München: dtv 2005, 128 Seiten, ISBN 978-3-423-70944-6, EUR 5,50, gelesen von Jonas Thummet. lesepunkte 2 (2007), Nr. 2, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/4986/
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Erstellt: 18.04.2007
Zuletzt geändert: 18.04.2007




