Krüger

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Jonas Torsten Krüger: Das Geheimnis von El Escorial, Hamburg: Carlsen Verlag 2006, 192 Seiten, ISBN 3-551-36395-1, EUR 6,90. 

 

gelesen von Kathrin Eder, 9. Klasse
Gymnasium Landau a . d. Isar

 


In der Zeit, in der seine Eltern ein Auslandssemester in Amerika verbringen, lebt David bei seinem Onkel Pedro im Kloster El Escorial, welches einem Augustinerorden angehört. Eines Tages, als David seinen Onkel in der Bibliothek, seiner Arbeitsstätte, besucht, bekommt er mit, wie sich Prior Mercurius und Pedro über ein verschwundenes Buch unterhalten. Der Prior gehört der Falange an, die damals faschistisch und nationalistisch regierte.

Daraufhin lernt er den Securitymann Diego und die Touristenführerin Alba kennen. Diego erzählt David, dass in jener Woche schon drei Mal Alarm im Kloster ausgelöst wurde, man jedoch niemanden finden konnte, der ihn verursacht hat. Bald darauf folgt zum wiederholten Mal das Alarmzeichen! 

Auf der Überwachungskamera kann man eine Gestalt erkennen, die das Bild der „Enthauptung des Jakobus“ berührt. David, Miguel und Diego zeigen Pedro das Video. Jener ist zwar der Überzeugung, dass das verschwundene Bild nichts mit den Alarmen zu tun hat. Er erzählt jedoch Prior Mercurius von dem Video. Daraufhin wird Diego entlassen, da vermutet wird, dass er etwas mit dem gestohlenen Buch und auch mit den ausgekratzten Augen des Jakobus zu tun hat. 

Da erzählt Pedro David, dass er das Buch, welches ein Geheimnis des Klosters sei und die Kirche angreife, gestohlen hat. Man sagt, es sei das wahre Ende des Don Quijote de la Mancha... Den spannenden Rest müsst Ihr schon selber lesen. 

Ich finde, dass das Buch sehr empfehlenswert ist, vor allem für Jugendliche, die gerne Abenteuer lesen oder mehr über die Situation von damals erfahren wollen. Auch werden Begriffe aus dem Bereich der Geschichte und der Allgemeinbildung näher erklärt, wie z.B. das Buch „Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha“, das Buch der Bücher in Spanien – und ein Stück Weltliteratur. 

Obwohl ich nicht oft lese, sagt mir dieses Buch zu, weil Abwechslung in dem Buch enthalten ist, z.B. wenn von Alba berichtet wird, in die sich Miguel verliebt. Miguels Gefühle werden hier genau beschrieben, auch wenn er bei David von Alba schwärmt. Oder wenn manchmal von dem „Gespenst“ erzählt wird, das sich auf dem Speicher eingenistet hat und das Kloster in Angst und Schrecken zu versetzt, um so seine eigenen Pläne verfolgen zu können. 

Es stört mich aber, dass man manchmal nicht genau weiß, von welcher Person berichtet wird. Es wird entweder von den fünf Freunden, also von David, Miguel, Alba, Diego und Pedro, von dem Gespenst oder von dem Anhänger der Falange, Commandante Berruguente, erzählt. Das erfährt man erst wieder, wenn man sich in den Text hineingelesen hat. 

An manchen Stellen wurde außerdem etwas übertrieben, als beispielsweise von den Männer mit den Maschinengewehren erzählt wird. Es ist ziemlich unglaubwürdig, dass die Männer genau an der Stelle warten, bis David mit dem Buch nach draußen gerannt kommt. Woher wissen sie denn, dass er überhaupt nach draußen läuft? 

(Betreut von Thomas Eben) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Jonas Torsten Krüger: Das Geheimnis von El Escorial, Hamburg: Carlsen Verlag 2006, 192 Seiten, ISBN 3-551-36395-1, EUR 6,90, gelesen von Kathrin Eder. lesepunkte 2 (2007), Nr. 1, in: lesepunkte, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/4889/

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Erstellt: 13.02.2007

Zuletzt geändert: 13.02.2007